Nottingham Analogue

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Laufwerke
Tonarme

Nottingham Analogue 17 Jahre - Hingabe zur Musik.

Die Geschichte des Unternehmens

Nottingham Analogue mit Tom Fletcher (RIP), dem Gründer der Firma, kann auf über vier Jahrzehnte Erfahrung zurückgreifen. In den 60er Jahren wippten die Köpfe, noch umgeben von langen Mähnen, gerne und oft zu Live-Musik jeder Stilrichtung; dazu ein "Pint of beer"... - berichtete uns Tom. Schwarze Musiker mit viel Gefühl in ihrer Darbietung, die ohne einen Penny zu erhalten auftraten waren Gang und Gebe. Schallplatten von Bunk Johnson, Wooden Joe, Kid Thomas... - seine Liste ist schier´endlos - waren aktuell.
Damals erwarb er seinen ersten Plattenspieler, lange bevor es den Begriff "HiFi" gab. Doch er sollte ihn nicht zufriedenstellen. Es folgten unweigerlich Modifikationen und wenig später die eigenen Laufwerke, alles mit der Idee dem "Live-Erlebnis" etwas näher zu kommen und einer handvoll Platten im Gepäck.
Schon bald begann Tom Plattenspieler im Bekanntenkreis zu verkaufen, die diese den herkömmlichen Markenprodukten vorzogen. Damals ließ er sich nur den Aufwand bezahlen, es war schließlich seine Leidenschaft zu entwickeln, nicht das große Geld zu machen. Und so ist es auch bis zum heutigen Tag geblieben. Wir kennen Nottingham nun viele Jahre, ja, es stimmt. Sehen Sie sich nur die Preise der Produkte an. Fair ist hier nicht zuviel gesagt.
Anfang der 70er schaffte Nottingham mit dem Ur-Dias-Laufwerk den Sprung von der Insel. Der Dias ließ sich im übrigen sehr erfolgreich über einen Zeitraum von über 10 Jahren verkaufen. Es folgten das Mentor-Laufwerk sowie das Spacedeck, welches mit einigen Modifikationen immer noch gebaut wird. Er sollte sich als Bestseller herausstellen: Über 15.000 Stück sind weltweit verkauft worden und bis zum heutigen Tag nur eine handvoll Ersatzteile - sogar der Riemen muß nicht häufiger als alle 10 - 15 Jahre gewechselt werden.

Die (Mann-)schaft

Da ist Adam. Er ist der Perfektionist der Truppe, sehr auf Korrektheit bedacht und stets bereit zu hinterfragen ( langes, gut hörbares Lufteinziehen bedeutet: Wenn du meinst, ich pack das in den Karton und verschick es, dann hast du dich geschnitten ). Er fertigt unter anderem die Tonarme und überhaupt arbeitet er in diesem Unternehmen, weil es im gefällt - sagt Penny.
Da ist noch Keith, ein Schlosser der alten Schule. Er mag Bier - nein, nein, nicht während der Arbeit. Warum? Ihm obligen die Präzisionsarbeiten, die Kleinstteile, die gesamte Feinmechanik etc.. Mehr nach Instinkt arbeitet er - nicht nach einer Stoppuhr oder Arbeitszeit.
Tim setzt die Komponenten mit ruhiger Hand zusammen, nimmt geringfügige Korrekturen vor und liebt wie die übrigen Musik.
Angie arbeitet halbtags im Unternehmen. Von ihr sind die hübschen Polishings und Veredelungen an den Tonarmen. 

Der gute Geist des Hauses und mittlerweile die Chefin ist Penny, immer guter Dinge am Telefon, bog sie schon so manches Mal die Dinge gerade. Ja, natürlich liebt sie Musik.
Penny über Tom Flechter:
Tom liebte das Leben und die Musik darin. Er hatte nie seinen Enthusiasmus verloren, war dabei vielleicht ein wenig exzentrisch und extrovertiert. Aber ein wirklich genialer Mann der eindeutig die Grundlage zu dem was Nottingham Analogue heute ist gelegt hat.


Heute haben Penny und Adam die Federführung über Nottingham. Beide sind zuverlässig, präzise in ihrer Arbeit und ... nett. Typisch für die heute knallharte Businesswelt? Kaum!                                                                                                Keiner der anderen Mitarbeiter arbeitet weniger als 17 Jahre in der Firma.
Aber auch deswegen wohl währt die Zusammenarbeit von uns mit Nottingham jetzt schon seit 1999.

EnVogue24 über Nottingham Analogue:
Hier hat man die Begabung, komplexe Aufgaben einfach aber genial zu meistern. Dies spiegelt sich in den Produkten wieder. Angenehm, da sogar Ungeübte in kürzester Zeit stolz ihre erste Scheibe auflegen, auf den selbstjustierten Plattenspieler versteht sich. (Fehlendes Einstellequipment kann man direkt bei uns bestellen. Oder machen Sie von unserem Service gebrauch: Ihre Wunschkombination einfach vorjustiert bestellen, einfachster Aufbau. Plattenteller aufstecken, Tonarm mit montiertem System einführen, festziehen, fertig.)
Bei Nottingham arbeiten die nettesten Menschen, die wir kennen. Herzlich und ehrlich. Nicht selbstverständlich im heutigen Geschäftsleben.

Die Produkte

Die Entwicklung der Nottingham Laufwerke und Arme sind das Ergebnis der klugen Köpfe in der Firma. Entwicklung und Produktion "inHouse". Egal welch findige Idee, sie trägt immer die gleiche "Handschrift" - klingt familär könnte man sagen. Wobei es niemals am Zeichenbrett anfängt:
Es gibt keine einzige Skizze von einem Prototyp. Mit den Jahren haben "die Macher" Fertigkeiten erlangt und vor allem Erfahrungen gesammelt. Nicht erst heute können die Engländer genau bestimmen,wie welches Material klingt und zu kombinieren ist. Niemand im Team kann vorhersagen, wie eine Komponente letztlich fertig aussieht, bis sie wirklich fertig ist. Alles in sorgsamer Handarbeit, jedes Teil speziel auf das Endprodukt abgestimmt und immer mit dem Anspruch es selbst benutzen zu wollen.

Alle Laufwerke verfolgen das Masseprinzip. Das Bild eines Nottinghams gibt eine massive HDF-Platte vor. (High Density Fiberboard) Auf diesem Fundament wird das Laufwerkherz, mit einem Marine-Bronzelager, quasi für die Ewigkeit aufgebaut. Gepaart mit einem hochpräzisen Lagerdorn aus Stahl, in der Metallstruktur außen härter als innen, arbeiten beide fast völlig wartungsfrei. Zu Beginn einen Teelöffel Öl einfüllen. Danach alle 5 Jahre einen Ölwechsel und der Brite bleibt Ihnen treu. Lagerdefekte? Absolut null. Und das in all den Jahren.

Der Plattenteller wird passend zur Basis aus Grauguß bzw. Aluminium gefertigt. Trotz relativ niedrigem Gewicht für ein Masselaufwerk, abgesehen von den drei Großen, erreicht man so eine hohe Bedämpfung. Die Tellerauflage, die Spacemat ( bei den größeren Laufwerken die Carbonauflage ), ergibt die Verbindung der schwarzen Scheibe zum Teller. Eine mitgelieferte schwarze Acrylscheibe verhindert bei Nichtgebrauch ein Verstauben des Tellers. In Fahrt kommen die Nottinghams durch den hauseigenen Motor, einzig darauf ausgelegt die Geschwindigkeit konstant zu halten. Natürlich Riemengetrieben (33 1/3 und 45 r/pm, falls gewünscht ist auch 78 möglich). Einen Ausschalter suchen Sie hier vergebens. Handanlegen lautet die Devise. Am Teller leicht andrehen oder abbremsen.
Der Motor kümmert sich um die Geschwindigkeit.

Einmal justieren und nur noch Musik genießen. Nichts federt oder wackelt. Bleibt nur noch die Überlegung, in welcher Variante, klassisch in schwarz oder extravagant marmoriert, Sie Ihren Nottingham bevorzugen. Welcher Tonarm? Ein Nottingham-Arm harmoniert selbstverständlich optimal, aber auch für Fremdfabrikate werden gern Adapter gefertigt.

Pressestimmen:

Deutschland: STEREO,Test Hyperspace / Annaarm
... war sofort klar, mit welchem Kaliber von Plattenspieler wir es hier zu tun hatten. Es stellte sich unmittelbar jene bezaubernde, fesselnde Stimmung ein, die nur Komponenten einer gewissen Liga erzeugen können. Das Klangbild ist fest und schwirrt gleichsam vor Details, ohne das sich irgendeine Vordergründigkeit einstellt. Die Musik hat eine sonore, sich bruchlos aus dem Bass heraus aufbauende Homogenität und stellt sich auf breiter, weit zurückgestaffelter Bühne dem entzückten Zuhörer mit federnder Grazie bei gleichzeitiger Unerschütterlichkeit dar.
Es ist schwierig, jemandem davon zu berichten, der dies nicht kennt. Und die Eingeweihteen wissen eh, was gemeint ist. Geniessen Sie zum Beispiel Respighis "Vögel" über den Hyperspace. Die bei Speakers Corner wieder veröffentlichte Mercury-Aufnahme von 1957 bietet dazu Gelegenheit. Ihre kraftvoll-satten Streicher schnurren schon während des Preludes harzig aus den Lautsprechern, verbreiten so eine Aura konzentrierter Behaglichkeit und differenzierten Schmelzes. Das Orchester spielt aus der Tiefe des Raumes heraus, ist wohl geordnet und liegt wie eine dreidimensionale Landsschaft aus Klängen da.
Das schaffen in dieser Art nur absolute Spitzendreher.

Deutschland: Image Hifi,Test Horizon / Rega 250
Viele Kilos für wenig Geld – doch wirklich wichtig ist, dass der Nottingham Analogue Horizon auch feinen Klang bietet. Im Duo mit Regas Einsteiger-Arm macht das fidele Laufwerk unmissverständlich klar, wie zum dreistelligen Preis locker und stabil Musik gemacht wird! Zudem überzeugt der erfrischende Neuzugang mit unkomplizierter Praxisnähe und ebenso hoher wie robuster Verarbeitungsqualität.

Deutschland: STEREO, Test Spacedeck / Spacearm
Jawohl, Sie haben sich im Preis nicht verlesen: Im Paket bietet der Vertrieb Laufwerk und Arm fast 600 Euro günstiger an, und das macht diese Kombi zu einem Preisschlager. Der raffinierte "Anderthalbpunktarm" und das kompromisslose Masselaufwerk liefern ein Klangbild von betörender Schönheit: Mächtig tiefe und präzise Bässe, ein entschlackter und freier Mitteltonbereich und feine, leicht betonte Höhen: Da passt jeder Tonabnehmer, der nicht als ausgesprochen Höhenlastig gilt. Britisch-schräges lässt sich hier kaum entdecken, vielmehr überzeugen die vielen konsequenten angenehm eigenständigen Ideen an diesem Gerät. Erfreuliche Beigabe: eine Solidität, die auch "unfreundliche" Behandlung nicht übel nimmt. Preis/Leistung: EXZELLENT.

USA: Absolute Sound 140,
Best Buy Award für Spacedeck / Spacearm von Harry Pearson

Deutschland: Image Hifi 41,Test Spacedeck / Interspacearm
Tom Fletchers Kalkulation, hochwertige Materialien, einfachsten Aufbau und minimalen Energieeinsatz zum gemeinsamen Musik-Machen zu bringen, geht voll auf. Spacedeck und Interspacearm bilden zusammen nicht den besten Plattenspieler aller Zeiten, vermitteln aber mehr von der Faszination aus der Welt der ganz großen Laufwerksboliden, als ich für möglich gehalten hätte. Masse und Klasse zum Freundschaftspreis.

England: HIFI-Reviews Testbericht Nothingham Spacedeck/Spacearm
Unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis 3 von 3
Qualität 4 1/2 Sterne
Zitat:"... gebaut wie ein Kampfschiff!"
"...ich kann auch nicht ansatzweise Fehler benennen!"

Deutschland: HIFI & Records Testbericht Interspace und Spacearm
Fazit: Alle, die ein Laufwerk in der 2.000-Mark-Klasse suchen und Subchassis-Spieler nicht leiden mögen, sollten sich den Nottingham Interspace unbedingt anhören. Jenseits der schlichten Optik wird hier lupenreines High-End geboten. Der Space-Arm hält mühelos diesen Level und kommt auch mit Tonabnehmerboliden zurecht. Summa Summarum eine ganz dicke Empfehlung.

Audiophile Testbericht Spacedeck und Interspace-arm
"...Der Brite entwickelt tollen Drive und einen besonders griffigen, vitalen und plastischen Mitteltonbereich. Der Nottingham setzt auf ein betont unkompliziertes Klangbild - nicht übertrieben weiträumig, dafür ganz nah an den musikalischen Grundwerten Melodie, Rythmus und Dynamik. Es ist also nur logisch, dass der Spacedeck keinen Schalter besitzt - abschalten können Sie schließlich woanders."
Champions League 3 Sterne

Audiophile Testbericht 12"Tonarm “the foot”
"Mit seinem Klang bereichert der lange Nottingham die kleine Welt der Zwölf-Zöller um eine blumig-sanfte, gleichzeitig aber auch beachtlich kernige Alternative. Gegenüber dem alten Klassiker SME 3012 fiel zunächst sein merklich wuchtigerer Bassbereich auf."
"...sehr, flüssige Spielweise. Stimmen,fein artikuliert, aber glücklicherweise ohne die S-Laute unnötig hervorzuheben."
Top High-End 4 Sterne

Japan: Stereo-award: Gerät des Jahres zum dritten Mal in Folge:
Den asiatischen Markt als schwierig zu bezeichnen gilt allgemein noch untertrieben. Man ist sich einig: Japanische Highender greift zwar gerne auf den amerikanischen oder europäischen Markt zurück, verlangen jedoch nach einem Höchstmaß an Qualität.
Fakt ist: Nottingham-Plattenspieler wurde nunmehr zum drittenmal in Folge zum besten Gerät des Jahres gekürt. Nicht eine Marke konnte sich auch nur zweimal in Folge so platzieren.
Herzlichen Glückwunsch. 

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Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Marie von Ebner-Eschenbach

Hier möchten wir am Beispiel des Hyperspace einmal zeigen, wie einfach es ist sogar einen großen NOTTINGHAM selbst aufzustellen.

Bild 1: So kommt der Hyper an. Schon etwas mehr zu schleppen für die Post. Aber Sie wissen ja, die Transportkosten tragen wir.

Bild 2: Auspacken und Basis aufstellen.

Bild 3: Laufwerksunterteil auf Basis in Waage bringen. Verstellbar sind die beiden rechten Füsse. Sogar eine Pipette wird mitgeliefert. Die angegebene Menge Öl ins Lager geben.

Bild 4: Die Achse des Tellers benetzen und einsetzen. Selbst absinken lassen, nicht drehen oder drücken.

Bild 5: Carbonplatte auf Teller setzen und Dämpfungsringe um den Teller legen.

Bild 6: Motor aufstellen. Der Riemen soll gerade vom Pulli zum Teller laufen. Obere Nut für 45 U/min und die untere Rille für 33,33 U/min. Der Motor ist in seinem Fuss höhenverstellbar. Einfach, dabei keinen Druck auf das Pulley geben, hoch oder etwas herunter drücken.

Bild 7: Tonarm einsetzen. Hier ist, bei von uns vorjustierten laufwerken lediglich bis Anschlag einzuschieben. Der VTA ( Tonarmhöhe ) stimmt dann automatisch. Jetzt nur noch mit den beiden seitlichen Imbusschrauben festziehen.

Und schon können Sie auch mit dem großen Masselaufwerk Hyperspace Musik hören. Und das auf einem Niveau - Sie werden Ihre Anlage nicht wiedererkennen.

Viel Spaß dabei.

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